Farbenparty

Zuerst haben wir mit den Kindern die Grundfarben gelb, rot und blau gelernt und durch unterschiedliche Aktivitäten erfahren, danach experimentierten wir mit den Mischfarben. Was gibt rot und blau? Und was passiert, wenn ich noch weiss dazu mische?

Dazu gab es kunterbunte Geschichten erzählt

Und als krönender Abschluss feierten unsere grösseren Kinder eine Farbenparty. Am Freitagabend durften sie bis 20.45 Uhr im Sennhof bleiben,  ein kleines Tier-Theater hören und einen farbenfrohen Znacht geniessen.

Es gab buntes Gemüse und Regenbogenhörnli. Anfangs waren die Kinder noch etwas skeptisch, doch nach dem ersten Testen wurden sie mutig und bestellten für die zweite Portion Hörnli in unterschiedlichen Farben. Grüner Pfefferminzsirup und roter Himmbeersirup löschten den Durst.

Nach dem Abendessen verteilte Lisa jedem Kind einen Spielpass und in Kleingruppen konnten dann alle mithelfen

den Gartenhaag anzumalen

T-Shirts färben

Haare und Fingernägel färben

Und das Gartenhäuschen anmalen

Ein leckeres Dessert, welche die Kinder mit Seraina zusammen vorbereitet hatten rundete den Abend auf süsse Weise ab. Viel zu schnell war die Zeit um und die Kinder wurden von ihren Mamis und Papis abgeholt.

Es hat uns riesigen Spass gemacht mit euch!

 

Das war unsere blaue Woche

Blaues Essen zu kochen, war wirklich eine Herausforderung für Brigitte, denn sie wollte keine Lebensmittelfarben verwenden. Schaut mal, was sie gezaubert hatte:

Blaubeeren-Milchreis und Blaukabissalat…trotz der ungewohnten Zusammenstellung war das Essen wie gewohnt sehr lecker!

Auch das Turnen stand wieder ganz unter dem Farben-Motto

Mit blau wurde auch gebastelt und gefärbt

Das Haarefärben hat unseren grossen Kindern besonders Freude bereitet

Rote Woche

Die rote Woche liegt nun auch schon hinter uns!

Es ist sehr schön zu beobachten, wie leicht es den Kindern fällt, eine Farbe kennen zu lernen durch diese Farbenwochen. Da alles von der jeweiligen Farbe geprägt wird, können auch unsere jüngeren Kinder die Farbe schnell benennen und erkennen sie auch inmitten der anderen Farben.
Hattest du auch schon mal auf dem Teller nur rotes Essen? Da geht einem die Farbe sogar durch den Magen 🙂

Gelb und Rot kennen nun alle Kinder schon sehr gut!

Und die grösseren Kinder können natürlich schon viel mehr Farben richtig sortieren.

Kunterbunte Farben-Wochen

Montags haben wir im Sennhof unsere Farbenwochen mit GELB gestartet. Wir malten mit gelber Farbe, zogen gelbe Kleider an, hörten Geschichten von Elmar, suchten alle gelben Spielsachen und beim Turnen gab es dieses Mal alle Utensilien, die gelb sind. Sogar das Mittagessen war am Donnerstag ganz gelb, es gab leckeres Safran-Risotto mit Maissalat und gelben Peperoni.

Nun freuen wir uns schon auf die nächste Woche, welche ganz der Farbe ROT gewidmet sein wird.

 

 

 

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Am Montag habe ich wohl das letzte Mal zusammen mit Michi unser Sonnensegel im Garten aufgespannt. Das benötigt viel Kraft und auch Erinnerungsvermögen: wie ging das schon wieder? Wo kommt was genau hin und wie spannt man das Segel gut? Doch die Arbeit lohnte sich erneut, jetzt können die Kinder im Wiesengarten wieder im Schatten spielen.

Weniger schön war die Tatsache, dass ich diese Arbeit das letzte Mal zusammen mit Michi gemacht habe. Nach 10 Jahren Zusammenarbeit reist er nächsten Monat weiter und verlässt den Sennhof. Wir freuen uns alle darüber, dass er eine spannende neue Herausforderung als Hortleiter haben wird, und wir sind natürlich auch traurig, dass wir einen langjährigen und sehr geschätzten Mitarbeiter verabschieden müssen.

Auch habe ich diese Arbeit voraussichtlich das letzte Mal gemacht, weil wir den Wiesengarten nur noch diesen Sommer haben werden. Danach wird die grosse Wiese in eine riesige Baustelle umgewandelt werden und in ein paar Jahren mag man sich vielleicht kaum mehr daran erinnern, dass anstelle der grossen Überbauung eine freie Wiese war, wo der Bauer noch mit Gülle zwei Mal im Jahr drüber ging und im Winter viele Kinder den Hang runter geschlittelt sind.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich auch die erste Blühte an unserem keinen Kastanienbaum entdeckt. Wow, vielleicht gibt es im Herbst schon die ersten Rosskastanien für unsere Kinder? Ich vermisse in Birmensdorf solche Bäume. Sie halten jeden Herbst für die Kinder  so tolle Schätze bereit. Aus diesem Grund haben wir vor 2 Jahren dieses Bäumchen gepflanzt und voller Zuversicht in die Zukunft geschaut. Doch jetzt müssen wir für das Bäumchen im Herbst ein neues Zuhause suchen…. Wer gibt ihm einen schönen Platz bei sich im Garten?

 

 

Unsere Linkseite wurde aktualisiert

Schaut doch mal wieder auf unserer Linkseite  vorbei. Neben ganz praktischen Links gibt es Interessantes für den Familien-Alltag.

Ganz neu gibt es eine Babysitter-App, welche sich sicher lohnt zum testen.

Weiterbildung zur Feuersicherheit

In unserem Sicherheitskonzept ist verankert, dass wir uns jedes zweite Jahr zum Thema Feuerschutz im Team weiterbilden und jedes andere Jahr zum Thema 1. Hilfe bei Kleinkindern. Gestern fand die Schulung durch die Firma Vulkan bei uns im Sennhof statt.

Zuerst wurden wir dank Jasmin mit einem einfachen und leckeren Abendessen und mit frischgebackenem Kuchen verwöhnt. Danach gab es eine Stunde Theorie zum Thema Feuerlöscher und den Umgang damit bei unterschiedlichen Bränden. Der praktische Teil war sehr eindrücklich und die Erfahrungen wirken sicher nachhaltig lehrreich!

In der Fotogalerie findet ihr ein paar Eindrücke von unserem spannenden Abend.

 

 

 

Zahnputzlieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Kinder lieben es, wenn sie beim Nachputzen der Zähne ein Lied vorgesungen bekommen. Sie dürfen jeweils aus unterschiedlichen Liedern auswählen. Vielleicht hilft das auch zu Hause, wenn die Kinder sich ihre Zähne nachputzen lassen sollten?
Ihr findet drei der Zahnputzlieder auf unserer Webseite: Informationen und Download

Viel Spass beim Hören und Nachsingen.

Das Schlafen, ein pädagogisches Thema

Zu einer meiner Lieblingsarbeiten als Krippenleiterin gehört es, mit dem Team pädagogische Themen zu diskutieren, das neueste Fachwissen dazu zu lesen, dies mit unserer aktuellen Arbeit im Sennhof zu vergleichen und Verbesserungen einzuführen. Das bereichert mich wirklich, weil es immer zum Wohle des Kindes geht und ich ursprünglich genau deshalb meinen Wunschberuf ausgewählt hatte.

Seit einer Weile schon haben wir uns vorgenommen, die Säuglingspädagogik unter die Lupe zu nehmen und diesbezüglich unterschiedliche Themen zu erarbeiten. Zurzeit beschäftigen wir uns mit dem Thema „Schlafen“ und wie schon beim Thema „Eingewöhnung“ geht es auch hier nicht nur um unsere jüngsten Sennhofkinder, sondern um alle Altersgruppen.

Aus der Hirnforschung weiss man inzwischen, wie das mit dem Schlafen ungefähr funktioniert und was dabei wichtig ist. Folgendes Fachwissen finde ich sehr interessant:

Wir alle machen im Schlaf 4 Phasen durch:

Phase 1: Einschlafen

Phase 2: leichter Schlaf

Phase 3: Tiefschlaf

Phase 4: REM-Phase („Rapid-Eye-Movement“)

Danach geht es wieder in Phase 1 und 2. Einen kompletten Durchlauf aller 4 Phasen dauert bei einem Kind bis ca. 3 Jahren zwischen 60 und 100 Minuten. In der Tiefschlafphase verarbeiten wir alles erklärbare Wissen (Sprache und Ereignisse) und in der REM Phase geht es um das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Hier werden zudem wichtige Informationen synaptisch verknüpft und unwichtige gelöscht. Wenn das Kind von Phase 4 wieder in die Phase 1 und 2 wechselt, kann es sein, dass es erwacht. Der Mensch lernt mit der Zeit, sich selber wieder zu regulieren und gleich weiter zu schlafen. Um das zu lernen, ist es wichtig, dass wir als Eltern oder Betreuungspersonen in der Einschlafphase des Kindes so wenig wie möglich machen, sondern ruhig präsent sind. So lernt das Kind sich selber zu beruhigen und findet in der Nacht beim Übergang auch selber wieder in den Schlaf. Ist es sich gewohnt, dass es zum Einschlafen gewiegt wird, herumgetragen wird  oder einen Milchschoppen bekommt, etc. dann braucht es evtl. diese Einschlafhilfen auch mitten in der Nacht, wenn es erwacht. Wichtig  ist auch zu wissen, dass man ein Kind nicht in der Tiefschlaf- und REM-Phase wecken soll, da diese Zeit sehr wichtig ist für die Entwicklung  und das Wachstum des Kindes. Auch ein Kind nach zu kurzer Zeit aus dem Schlaf zu holen macht nicht viel Sinn, da es eine ganze Phase durchlaufen sollte, um sich wirklich erholen zu können.

Es gibt „Kurzschläfer“ und „Langschläfer“. Das zeigt sich zum Beispiel in der Differenz der Extremwerte von knapp 5 Stunden in der Gesamtschlafdauer bei zweijährigen Kindern. Kurzschläfer weisen vermutlich eine schnellere Verarbeitung ihrer „Schlafschuld“ auf, als Langschläfer. Das Kind soll so viel am Tag schlafen können, dass es im Wachzustand zufrieden und interessiert sein kann. Bei Müdigkeit fällt der kindliche Körper in ein belastendes Ungleichgewicht, ausgedrückt durch ein für das Kind unspezifisch physisches Unwohlsein, das es noch nicht selber wieder ausgleichen kann.

Sollte euer Kind am Abend oder in der Nacht Mühe haben mit dem Schlafen, könnt ihr folgendes ausprobieren:

– Kein Fernsehen am Abend. Fernsehen gibt dem Hirn noch zusätzliche Impulse, welche das Kind verarbeiten muss.

– Eine intensive Beziehungszeit zwischen Vater und Kind oder Mutter und Kind am Abend einführen. Das Kind war vielleicht den ganzen Tag in der Krippe und es braucht noch „Beziehungs-Nahrung“ der Eltern. Dabei kommt es nicht auf die Quantität drauf an, sondern auf die Qualität der Präsenz. Gemeinsam eine Geschichte lesen, zusammen etwas Ruhiges spielen, kuscheln auf dem Sofa, sich gemeinsam über den vergangenen Tag unterhalten.

– festes Ritual fürs Bett gehen. Jeden Abend einen ähnlichen Ablauf mit wenig Aufregung. Leise sprechen, Licht dimmen, sanfte Musik laufen lassen bis die Kinder im Bett sind. Dann vielleicht noch eine kurze Gutenachtgeschichte, oder ein gemeinsames Schlaflied. Danach ist Schlafenszeit.

Sucht das Gespräch mit unseren GruppenleiterInnen, sie können euch vielleicht noch den einen oder anderen Tip geben, den ihr noch ausprobieren könnt.

Ich freue mich auf die weitere Auseinandersetzung mit diesem Thema im Team. Das Schöne an dieser Arbeit ist, dass  wir uns noch viele pädagogische Themen genauer anschauen können um unsere Arbeit zu reflektieren und verbessern.