Die Bude lebt wieder voll auf 🙂

Wie schön ist es, dass alle Kinder wieder bei uns im Sennhof sind! Wir haben euch so vermisst! Während der Corona-Zeit war es sehr ruhig hier im Sennhof. Auch das war mal schön. Wir hatten viel Zeit für die kleine Kindergruppen und konnten nebenbei viel aufräumen, putzen und Neues dazu lernen. Aber so viele Kinder während fast zwei Monaten nicht zu sehen, das war schon sehr einschneidend. Umso schöner ist es jetzt, dass es wieder brummt im Sennhof!

Die Kinder spielen Corona zusammen, hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Rollenspiel bei mir im Büro:

„Jo, gäll, mir spiled denn -Baby mues in Spital go, wägem Corona-„
„Mir müend in Spital zum dä Virus aaluege. Me müend luege, wie dä Chäfer uusgseeht. Dä Doktor duet denn in Buuch ineluege. Nid uufschnide, weisch, nur ineluege.“
„Zerscht düend Nora und iich äs Käfeli näh und dänn gömmer in Spital“

(Das „Baby“ hatte geweint…es wollte nicht in den Spital gehen)

So verarbeiten die Kinder solche Geschehnisse im Spiel. Es ist schön mitzubekommen, wie selbstverständlich sie mit solchen Erlebnissen umgehen. Und schon bald werden die Spielthemen wieder andere sein. Wir hoffen ganz fest, dass der ganz normale Krippenalltag bald wieder einkehren kann. Bis dahin halten wir zusammen durch und organisieren uns so gut es geht!

Vielen herzlichen Dank an alle Familien, welche uns so wundervoll unterstützen in unserer Arbeit! Wir bleiben weiterhin mit viel Herzblut dran und lieben es, eure Kinder zu betreuen!

 

 

Wir haben spannende Links 🙂

Zuckerschock oder zuckerlüge? Dieser Titel eines Newsletter liess mich mal wieder auf die Seite vom Famililienleben vorbeischauen, da ich das Thema für Familien immer wieder spannend finde.

Ich habe mir darauf hin überlegt, ob ich den Link auf unserer Webseite einbauen soll.

Wusstet ihr, dass wir spannende Seiten bei uns verlinkt haben? Ich möchte hiermit gerne mal wieder darauf aufmerksam machen!

Ich finde zum Beispiel die Seite Podcast Familienbande sehr interessant und es lohnt sich, bei ihnen vorbei zu schauen: «Familienbande» ist ein Audio-Podcast rund ums «Familiewerden» und «Familiesein». In loser Folge erscheinen einzelne Sendungen, welche sich jeweils mit einer bestimmten Frage oder einem bestimmten Anliegen auseinandersetzen. Themen, die Eltern aus Ihrem Familienalltag wohl gut kennen und die auch für interessierte (noch) Nicht-Eltern spannend sind.

Elternkind.ch ist eine Webseite von Céline Schaub, welche ich als Beraterin für Familien sehr gerne weiterempfehlen kann.

Es gibt noch einigs mehr zu entdecken! Also schaut bei Gelegenheit mal rein auf unserer Link-Seite und stöbert ein bisschen in den spannenden Informationen.

 

Viel Spass 🙂

Der Preis der Kinderbetreuung

Aktuell ist eine grosse Krippenkette in aller Munde. Mich bewegen solche Nachrichten immer heftig. Ich finde es sehr traurig, dass es Kinderkrippen gibt, in denen dem Kindswohl nicht volle Rechnung getragen wird. Meinen Job mache ich, weil ich es sehr wichtig finde, dass die Kinder an einem Ort sein können, wo sie sich aufgehoben und wohl fühlen. Wo sie nach bestem Wissen und Gewissen  auf ihrem Weg begleitet werden. Wo sie Herzlichkeit und Wärme erleben und wo die Eltern mit gutem Gewissen ihrer Arbeit nachgehen können.

Ich wünsche mir, dass die familienergänzende Kinderbetreuung endlich den Stellenwert und die Unterstützung bekommt, welche ihr zusteht. Es braucht dringend mehr Geld und mehr Kontrolle in diesem Bereich. Ja, es braucht beides! Es kann nicht sein, dass auf Kosten der Jüngsten gespart wird. Eine Kinderkrippe wird nie grossen Gewinn abwerfen, das ist einfach so! Aber wir brauchen genügend finanzielle Recourcen um unser Personal anständig zu bezahlen, um gute Weiterbildungen zu finanzieren und den Kindern ein Haus zu bieten, in dem sie genügend Platz, Licht und Freiraum haben um sich bestens zu entwickeln. Es benötigt auch dringend mehr finanzielle Recourcen für alle Krippen, damit nicht auf Kosten der Kinder die Gruppengrössen nach oben angepasst werden müssen. Wer mit Kleinkindern arbeitet, weiss, dass jedes einzelne Kind mehr in einer Kindergruppe zählt. Eine kleinere Kindergruppe bedeutet für die Kinder mehr Ruhe, mehr Entspannung. Eine grössere Kindergruppe bedeutet mehr Lärm, mehr Unruhe, mehr Weinen und mehr Stress für die Fachkräfte Betreuung.

Mehr Stress im Beruf bedeutet, dass man sich schneller eine andere Arbeit sucht, mehr Fluktuation in unserem Berufsfeld, mehr Wechsel der so wichtigen Bezugspersonen für die Kinder.

Und wenn man nicht eine 1. Klassen-Krippe sein will, ist es momentan nicht möglich den Preis der Betreuung so hoch anzusetzen, dass eine Krippe das alles ohne finanzielle Sorgen meistern kann. Ich finde den Artikel von der Republik dazu sehr passen:

https://www.republik.ch/2019/12/20/die-kita-heuchelei

 Ich bin für das „Entweder“ im Text: 

„Entweder wir sehen Kinder­tagesstätten als Teil einer öffentlichen Infrastruktur, wie Schulen, Landschafts­pflege oder Strassen. Dann sollten wir sie auch direkt öffentlich finanzieren.“

Die Zukunft von Kinderkrippen sehe ich im Bildungsbereich, genauso wie den Kindergarten und die Schule. Ein gute geführte Kinderkrippe soll keine private Sache mehr sein, sondern fest verankert, gut kontrolliert und finanziell getragen von der Gesellschaft. Zum Wohle unserer Jüngsten, welche unsere Zukunft sind.

 

Verzaubertes Elfen-Fest

Am Samstag haben die Elfen uns zu ihrem bezaubernden Fest eingeladen.

Der Elfen-Lichterweg führte fast 100 Erwachsene und Kinder entlang des Wüeribaches bis zum Naturspielplatz. Anfangs des Weges verzauberte die Elfe Eliza alle Menschen mit einer Glitzercrème, so dass sie die Feenlichter gut sehen konnten und dadurch  den Weg zum Festplatz fanden.

Ganz fleissige Festgäste haben sogar die vielen Lichter gezählt und kamen über 780!

Angekommen auf dem Festplatz durfen die Menschenkinder Zauberstäbe basteln und sich Schminken lassen.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Der Elfenkoch hat wahrscheinlich beim Kochen zuviel Schnaps getrunken, weswegen die Suppe nicht wirklich gelang. Deshalb mussten sie dann improvisieren. Aber das fiel kaum auf und die Menschen konnten trotzdem ihren Hunger mit Buchstabensuppe, Wienerli und Brot und ihren Durst mit Glühwein, Punsch und Wasser stillen.

Herzlichen Dank an alle Elfen für das schöne und lichtervolle Fest. Sehr gerne denken wir an diesen Abend zurück und freuen uns schon jetzt auf das Lichterfest  in einem Jahr!

 

Danke Ana für das 1.Foto

 

Unsere Schildkröten sind im Winterquartier

Letzten Dienstag machten sich Saphirus-Kinder und Farfallina-Kinder auf den Weg ins Winterquartier der Schildkröten. Ypsilon, Xylophon und Zeppelin wurden im Bollerwagen den Berg hinauf begleitet bis zum Ettenberg.

Dort wartete schon Doris, die Schildkröten-Mama auf sie.

Doris freute sich über die Zeichnungen und die Schokolade, welche sie ihr mitgebracht haben.

So sieht das Winterquartier aus. Doch zuerst werden die drei Jungtiere noch langsam an die frische Luft gewöhnt und dèrfen Nachts noch im Warmen sein.

So gross sind die Schildkröten, welche letztes Jahr auf die Welt gekommen sind. Die sind schon ein ganzes Stück grösser als unsere!

Und diese Schildkröte ist sogar 15 Jahre alt! So gross werden Ypsilon, Xylophon und Zeppelin hoffentlich auch mal!

Heute hat uns Doris Fotos von den drei kleinen geschickt. Sie lernen die grösseren Schildkröten kennen und teilen mit ihnen das Futter

Und sobald es den Schilkröten zu kalt wird, verkriechen sie sich unter das Laub und buddeln sich dann in der Erde ein. Das wird schon ganz bald der Fall sein.

Wir wünschen euch eine schöne und gute Winterschlafzeit und freuen uns schon wieder auf den nächsten Frühling, wenn ihr wieder an die Sonne kommt und wir euch beobachten dürfen!

Machets guet Ypsilon, Xylophon und Zeppelin, mir hend euch gern!

Selbstverpflichtung zum Wohl von Kindern

Letzten Freitag, am 23. August, fand die Kick-Off Veranstaltung der „Qualitätsinititative in der familienergänzenden frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung im Kanton Zürich“ in Winterthur statt. Ich durfte mit einem Blitzlicht aus der Praxis daran teilnehmen und während einem fünf minüten Vortrag über Bildungs- und Lerngeschichten im Sennhof berichten.

Qualität in der Kinderbetreuung ist uns im Sennhof sehr wichtig und ich begrüsse die Initative sehr. Deshalb war es auch eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Selbstverpflichtung zum Wohl von Kindern unterschrieben haben. Ich hoffe, dass sich noch viele familienergänzende Insitutionen und Gemeinden dieser Qualitätsinitiative anschliessen und sich damit verpflichten, für eine gute Qualität zum Wohl der Kinder einzusetzen.

Link zu: Qualitätsinitiative Zürich

Link zu: Selbstverpflichtung zum Wohl von Kindern

Sie sind nun zu dritt!

Schaut mal, Ypsilon und Zeppelin haben eine Freundin bekommen! Sie schlüpfte aus dem Ei einer anderen Schildkröten bei Doris zu Hause. Sie ist etwas grösser als die beiden Freunde, weil auch ihre Mama grösser ist. Ihr Panzer sieht etwas zerknittert aus, dafür glänzt er richtig schön! Sie heisst Xylophon!

Wisst ihr, wie es zu diesen Namen kommt? Die jungen Schildkröten werden dieses Jahr Rückwärts buchstabiert, sobald sie auf die Welt kommen. Das Erste war  mit Z markiert, das Zweite mit Y und das Dritte nun mit X…und so kamen sie zu ihren Namen 🙂

Die Kinder haben viel Freude an unseren jungen Tieren und immer wieder sieht man sie bei der Schildkrötenkiste stehen und sie beobachten. Sie getrauen sich auch, die Kleinen auf die Hände zu nehmen, sie sanft zu streicheln und dann vorsichtig wieder in die Kiste zu setzen.

Mit Hilfe der Kräuterliste sammeln sie  Futter für die drei Schildkröten. So lernen wir alle zusammen die unterschiedlichen Wiesenkräuter kennen.

In ein paar Tagen werden die Schildkröten für einen Monat bei der Gruppe Farfallina zu Besuch sein. So haben alle Kinder die Möglichkeit unsere drei kleinen Mitbewohner zu beobachten und zu verwöhnen.

 

Ypsilon und Zeppelin

Schaut mal, wer da neu im Sennhof wohnt.

Sind sie nicht süss, die beiden?

Das ist Zeppelin, der Erstgebohrene.

Und das ist Ypsilon, die Zweitgeborene.

Beide Schildkröten kamen während unseren Betriebsferien bei Doris zu Hause auf die Welt.
Wir wissen noch nicht, ob sie männlich oder weiblich sind. Das Geschlecht kann man erst bestimmen, wenn sie ausgewachsen sind.
Ypsilon und Zeppelin werden nun bei uns wohnen, bis es kalt wird und sie ihren Winterschlaf machen wollen. Da wir für den Winterschlaf nicht richtig ausgerüstet sind, dürfen die beiden dann wieder zur Schildkröten-Mama Doris nach Hause gehen.

Wir freuen uns, sie jetzt bei uns zu haben und beobachten zu dürfen, wie sie langsam heranwachsen. Die Kinder besorgen regelmässig frische grüne Blätter, damit Ypsilon und Zeppelin genug zu Essen haben.

Was ist denn da in dieser Kiste drin?

Bei uns im Sennhof steht seit Dienstag eine Kiste mit Erde rum. Das komische ist, dass diese Kiste auf einem Heizkissen steht, und das bei dieser Hitze 🙂

Wenn man die Erde ganz vorsichtig auf die Seite schiebt, dann kommen da vier weisse runde Dinger zum Vorschein.

Es sind Eier mit einem Kreuz drauf.

Ja, genau, Schildkröteneier! Und das Kreuz ist aufgezeichnet, weil diese Seite immer nach Oben schauen muss, wenn man das Ei wieder zurück in die Erde legt. Sonst erstickt das kleine Schildkrötchen im Ei, habe ich  mir sagen lassen.

Die Schale mit Wasser ist für das feuchte Klima in der warmen Kiste. Und das Heizkissen unter der Kiste ist dazu da, dass es immer genug warm ist für die Eier.

So klein werden unsere Schildkröten dann auch sein, wenn sie ein Jahr alt sind. Wenn sie auf die Welt kommen, werden sie sogar noch kleiner sein, etwa so gross, wie ein zwei Franken Stück.

Wenn wir Glück haben, werden wir zusehen können, wie die ersten Schildkröten ausschlüpfen. Ab dem 15. Juli dürfen wir damit rechnen. Leider sind wir bald darauf schon in den Betriebsferien und können sie erst ab dem 5. August wieder beobachten. 

Während unseren Ferien gehen die Eier wieder zurück zu Doris, die „Schildkröten-Mama“, welche uns die Eier gebracht hat. Dort sind sie dann ganz gut aufgehoben, bis wir wieder zurück sind.

Der letzte Tag unserer Weltreise

Wow, wenn man auf Reisen ist, vergeht die Zeit einfach viel zu schnell. Schon sind wir am Ende unserer Reise angelangt, in Afrika. Wir lernen einiges über diesen spannenden Kontinent kennen und würden gern noch ganz lange bleiben. Aber, es wird so langsam Zeit wieder heim zu kehren und dann unser Weltreise-Fest vorzubereiten. Wir freuen uns jetzt schon auf den gemeinsamen Abend im Sennhof!

Vor Afrika waren wir aber noch in ganz vielen anderen Länder.

Saphirus bereiste Spanien, Sri-Lanka, China, Japan und die USA.

In Spanien war es sehr heiss, deswegen haben wir Fächer gebastelt. Mit den Fächern kann man sich Wind zufächeln. Es gab leckere Fajitas.
In Sri-Lanka war es ebenfalls sehr heiss. Wir tranken trotzdem warmen Tee, probierten Linsen mit Chapati und durften bunte Kleider anprobieren.

In Japan übten wir uns in Origami. Aber das ist wirklich schwer. Leider gelang uns der Kranich nicht so gut. Aber die Schiffchen, welche wir gefaltet haben, konnten wir danach im Brunnen schwimmen lassen. Zum Zmittag probierten wir Sushi und zum Zvieri gab es Edamame, das sind grüne Sojabohnen.

In der USA durften wir Bowlen gehen. Das war auch toll!

 

 

Währendessen waren die Farfallinas in England, Italien, Rumänien, Brasilien und Australien.

In England spielten wir Memorie und durften Doppeldecker-Busse kennen lernen.

In Italien bereisten wir Venedig und sahen den schiefen Turm von Pisa. Es gab einen Singkreis mit italienischer Musik und Tanz.

In Rumänien hörten wir ein Märchen, probierten ein traidtionelles Kleid an und hörten rumänische Musik.

Natürlich gingen wir in Braislien Fussball spielen. Maurus erzählte uns viel über Brasilien und wir machten zusammen leckre Käsebrötchen.

In Australien machten wir ums Lagerfeuer einen Tanz! In unseren Reisekoffer packten wir dicke Fellfinken.

Nun freuen wir uns, dass wir zusammen in Afrika sind und schon bald wieder heim kommen. Wir bringen viele Eindrücke mit und freuen uns, diese  mit euch am Weltreisefest zu teilen. Nächste Woche werden wir die Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen.

Und gleichzeitig dürfen wir uns schon jetzt auf etwas besonderes freuen: Wir bekommen nämlich Schildkröten-Eier aus Griechenland. Dort waren wir nicht zu Besuch, und die Schildkröten waren auch schon lange nicht mehr dort. Sie leben nämlich bei Doris zu Hause, und wir dürfen von den drei Weibchen ein paar Eier zu uns nehmen und sie ausbrüten lassen. Aber davon erzählen wir gerne ein anderes mal.